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    M. Nortier: Recueil des actes de Philippe Auguste, roi de France (Werner Maleczek)

    Francia-Recensio 2008/4 Mittelalter – Moyen Âge (500–1500)

    Recueil des actes de Philippe Auguste roi de France, publ. par Michel Nortier, Tome V: supplément d’actes, actes perdus, additions et corrections aux précédents volumes, Paris (De Boccard) 2004, 589 S. (Chartes et diplômes relatifs à l’histoire de France), ISBN 2-87754-153-3, EUR 100,00; Recueil des actes de Philippe Auguste roi de France. Tome VI. Lettres mises sous le nom de Philippe Auguste dans les recueils de formulaires d’école ou pouvant être considérées, quoique anonymes, comme lui ayant été attribuées, publ. par Michel Nortier, Paris (De Boccard) 2005, VIII–215 S., ISBN 2-87754-173-8, EUR 45,00.

    rezensiert von/compte rendu rédigé par

    Werner Maleczek, Wien

    Als die Académie des inscriptions et belles-lettres im Jahre 1894 den Beschluss fasste, die französischen Königsurkunden nach dem Muster der »Diplomata« der Monumenta Germaniae Historica zu edieren und im Jahre 1901 die untere Grenze am Ende der Regierung Philipps II. August (1223) festsetzte, dachten wohl nicht die ärgsten Pessimisten unter den Mitgliedern der Kommission, die die »Chartes et diplômes relatifs à l’histoire de France« herausbringen sollte, dass über hundert Jahre später das Werk noch nicht abgeschlossen sein würde. Den ersten Band der prestigeträchtigen Reihe, deren Vorarbeiten bis in die Zeit des Ancien Régime zurückreichten, brachte Maurice Prou im Jahre 1908 mit der Edition der Urkunden Philipps I. (1059–1108) heraus. Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges folgten zwei weitere Bände, und das Manuskript des ersten Bandes der Urkunden Philipps II. August (1179–1194), durch Henri-François Delaborde erarbeitet, lag 1914 schon bereit, erschien aber erst zwei Jahre später, mitten im Krieg. Der Rhythmus der Editionsreihe verlangsamte sich zusehends in der Zwischenkriegszeit und in den Jahren nach 1945 und erfuhr erst seit den Siebzigerjahren des 20. Jhs. eine gewisse Beschleunigung, aber trotz der Veröffentlichung der monumentalen Edition der Diplome Ludwigs VI. (1108–1137) durch Jean Dufour in den Jahren 1992–1994 weist die Reihe noch immer große Lücken auf: Hugo Capet (987–996), Robert II. der Fromme (996–1031), Heinrich I. (1031–1060) und Ludwig VII. (1137–1180) fehlen. Es wird freilich weitergearbeitet, aber wie bei allen hochentwickelten Editionsunternehmungen mangelt es an Geld, und die überaus qualifizierten Bearbeiter sind oft überlastet 1 . Deshalb besteht Grund zur Freude, hier gleich zwei Bände der Reihe anzuzeigen. Die Ergänzungen zur Edition der Urkunden Philipps II. August stammen von Michel Nortier, der schon den 1979 herausgekommenen vierten Band (1215–1223) besorgt hatte, nachdem der zweite (1194–1206) während der Zeit der Okkupation 1943 (durch Henri-François Delaborde, Charles Petit-Dutaillis und Jules Monicat) und der dritte (1206–1215) im Jahre 1966 (durch Jules Monicat und Jacques Boussard) erschienen waren. Eine höchst willkommene Ergänzung hatte der durch John W. Baldwin 1992 edierte erste Band von »Les registres de Philippe Auguste« gebracht, der in die Parallelreihe »Recueil des historiens de la France. Documents financiers et administratifs« vol. VII, verlegt worden war und nicht die schon edierten Urkunden wiederholte, sondern die in den Registern enthaltenen 120 enquêtes , 20 comptes , 16 états de fiefs et de services , über 80 cautions und über 120 andere Urkunden und ähnliche Dokumente aus der Verwaltung des Königs publizierte.

    Der vorliegende fünfte Band enthält zunächst 59 bisher nicht bekannte Urkunden Philipps II. August im Volltext und eine von Konrad von Montferrat und seiner Frau Isabella als König und Königin von Jerusalem während der Belagerung von Akkon im Jahre 1191 ausgestellte Urkunde, die Philipp mit unterzeichnete 2 . Dieser beachtliche Zuwachs, durch den sich die Urkundennummern von 1824 auf 1883 (bzw. 1884) erhöhen, kam durch die jahrzehntelange systematische Erschließung der in Frankreich zahlreich überlieferten Chartulare durch das Institut de recherche et d’histoire des textes und durch intensives Durchforsten aller einschlägigen erreichbaren Quellen zustande. Es ist verständlich, dass die Ergänzung für den ersten Band am umfangreichsten ist (23 Urkunden), aber immerhin konnte Nortier zum selbst edierten vierten Band noch fünf unbekannte Stücke hinzufügen. Dreizehn Originale stehen 46 kopialen Überlieferungen gegenüber. Sechzehn weitere Urkunden, die bisher nur als Deperdita verzeichnet wurden, konnten im vollen Wortlaut aufgefunden werden. Die Mehrzahl der bisher unbekannten Stücke stammt aus den offensichtlich unerschöpflichen Beständen der Archives Nationales und der Bibliothèque Nationale de France. Den kleineren Teil steuerten nordfranzösische Departement-Archive (Marne, Yonne, Nord, Loiret, Côte d’Or, Oise, Yvelines, Val d’Oise) und einige Stadtarchive (Reims, Metz, Amiens) bei, während nur weniges aus dem Ausland kam (England: British Library, Canterbury; Belgien: Brügge, Gent). Unter den drei Fälschungen, die mit den perfekt angewandten Methoden der Diplomatik aufgedeckt werden, fällt jene moderne auf, mit der der Inhaber der Baronie von Estaing in der Mitte des 18. Jhs. seinen Rang aufwerten wollte, indem er seinen Vorfahren zum bekannten Kämmerer des Königs, Pierre Tristan, machte, der in der Schlacht von Bouvines Philipp besondere Dienste erwies (Nr. 1872). Am interessantesten ist zweifellos die erst vor wenigen Jahren in einer Abschrift aus dem Jahre 1772 entdeckte Nr. 1851 (1200, April 14 - Oktober 31), einer Verkündigung der coutumes für Saint-Gengoux-le-National, die zum größeren Teil den coutumes für Lorris entsprechen, aber auch aus Verfügungen stammen, die zwei Äbte von Cluny in der zweiten Hälfte des 12. Jhs. gewährten. Mit diesen teilte sich der König die Grundherrschaft in dem in Burgund gelegenen Ort.

    Gegenüber den bisherigen Bänden erfuhr der kritische Apparat eine leichte Erweiterung. Es werden beispielsweise die Vorurkunden im Petit-Satz ausgewiesen, und die Originale werden etwas ausführlicher beschrieben. Wie in der Reihe der »Chartes et diplômes« üblich, wird auf eine Vorbemerkung verzichtet, in der über die Entstehung der Urkunde und über die Zuweisung an einen bestimmten Notar oder Schreiber der Kanzlei Überlegungen angestellt werden. In Erwartung eines siebenten Bandes, der unter anderem die kanzleigeschichtliche Einleitung enthalten wird, ist man auf die entsprechenden Arbeiten von Nortier selbst und von Françoise Gasparri angewiesen 3 . Die Kommentierung beschränkt sich auf das, was zum Verständnis der Urkunde nötig ist, aber auch dies belegt die hohe Gelehrsamkeit des Editors in überzeugender Weise. Zwei Annexe handeln von den drei zweifelhaften Ordonnanzen zum Münzwesen und von den 34 bisher als sehr wahrscheinlich falsch erkannten Zuschreibungen von Urkunden an Philipp II. August. Darunter sind auch fünf, die in die Edition der Bände II und III aufgenommen worden waren (Nr. 724, 787, 1063, 1093, 1253).

    Der zweite Teil (S. 125–245) bringt, in elf thematische Unterabschnitte gegliedert, »Deperdita«, deren chronologische Reihe später noch zu publizieren sein wird. Es handelt sich hier also je nach Wichtigkeit um eine Auswahl aus den explizit erwähnten Urkunden und aus den königlichen Handlungen, die wahrscheinlich die Ausstellung einer Urkunde nach sich zogen. Die über 150 »Deperdita« betreffen erbetene königliche Bestätigungen von Urkunden anderer Aussteller oder von eingegangenen Abmachungen, erbetene königliche Bewilligungen und Bestätigungen von Bischofs- oder Abtwahlen, Erwähnungen von Urkunden in der großen Abrechnung von 1202/03 (Zahlungsanweisungen, Schenkungen, Restitutionen), Vergaben von Lehen nach den in den Registern überlieferten Listen, verlorene Ordonnanzen (darunter jene in den historiographischen Quellen, besonders Rigord, erwähnten Maßnahmen gegen die Juden 1180,1182 und 1183 und ihre Wiederzulassung 1198, gegen die Blasphemien 1179/1182, Übertragung der Vormundschaft über den Kronprinzen Ludwig und der Regentschaft an die Königinmutter Adele während seiner Abwesenheit am Kreuzzug, Aufforderung an die Lehnsleute der Normandie zur Rückkehr und zur Leistung des Lehnseides 1204), Entscheidungen von königlichen Hoftagen, Pariage -Verträge (Abmachungen zwischen dem König und einer kirchlichen Institution über die Teilung der Einkünfte einer Grundherrschaft), die im »Livre des métiers« des Étienne Boileau genannten Regelungen für Pariser Zünfte, die Gründung der Abtei Notre-Dame de la Victoire.

    Der dritte und umfangreichste Teil (S. 247–561) bringt zu den vier Bänden der Urkundenedition Ergänzungen und Verbesserungen, wobei als Standard die Edition der neu entdeckten Stücke galt, d. h. die Beschreibungen der Überlieferung sind ausführlicher, die Druckorte vollständiger, Hinweise auf die Entstehung der Urkunden zahlreicher, viele Datierungen genauer, der inhaltliche Kommentar hilfreicher, die Literaturhinweise umfangreicher. Von den bisherigen 1824 Nummern erfuhren nur etwa 330 keine Verbesserung, wobei der Anteil der Zusätze im vierten Band naturgemäß niedriger ist (bei etwa 60% der Urkunden). Wenn ich mich beim Zählen nicht geirrt habe, werden nun zehn Stücke als gefälscht bzw. als fälschungsverdächtig betrachtet, bei sieben anderen diskutiert Nortier ausführlich ihre Echtheit, bei zwanzig wird wegen aufgefundener Überlieferungen neu ediert, bei vielen erfährt der Text eine Verbesserung, einige wenige müssen hauptsächlich wegen irrtümlicher Zuschreibungen an Philipp III. oder Philipp IV. gestrichen werden, von über 20 wurde das Original entdeckt. Im Anhang listet Nortier die Orte auf, an denen die Urkunden ausgestellt wurden: Paris führt bei Weitem, aber die relativ häufigen Aufenthalte in Compiègne, Melun, Fontainebleau und Saint-Germain-en-Laye geben Hinweise auf die Bedeutung der königlichen Domaine in der Île-de-France. Ohne die beiden ersten Teile abwerten zu wollen, stellt besonders dieser dritte Teil eine gewaltige Leistung dar, die auf stupender Kenntnis der Quellen und Literatur, auf immensem Fleiß und bewundernswertem Durchhaltevermögen beruht.

    Der sechste Band fällt aus der Reihe insofern heraus, als er nicht Texte behandelt, die aus der Kanzlei Philipps II. August stammen, sondern aus Artes dictaminis und den damit verbundenen Musterbriefen, die als Stilübungen der Ausbildung der Scholaren an den Schulen von Paris und wohl denen von Orléans dienten. Wenn sie als Absender den Namen des Königs anführten oder zeitlich oder inhaltlich irgendwie zur Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert passten, nahm Michel Nortier sie in seine 155 Texte zählende Sammlung auf. Er folgte damit einer Anregung von Alexander Cartellieri, der in seiner an Ausführlichkeit noch immer unübertroffenen vierbändigen Monographie auch diese Quellengattung verwendet hatte 4 . Die Problematik dieses Vorgehens ist Nortier völlig bewusst, wenn er in der Einleitung mehrfach einräumt, dass die Texte wohl ohne Bezug zur Kanzlei formuliert wurden, aber es denkbar wäre, dass sie konkrete Bezüge zu Ereignissen haben könnten, an denen Philipp II. August irgendwie beteiligt war. Eine Verwandtschaft mit den Urkunden des Königs ist nur punktuell zu erkennen, selbst seine unbezweifelbar echten Briefe und Mandate haben andere Teile und ein unterschiedliches Vokabular. Wahrscheinlich gingen die Magistri und Scholaren von mehr oder weniger gut verarbeiteten Nachrichten aus, die sie dann in ihre Musterbriefe umgossen. Sie sind eine » œuvre d’imagination « (S. 15). Fünf Artes dictaminis oder Briefsammlungen wurden zur Auswahl der Texte herangezogen. Die meisten lieferte Bernhard von Meung mit seiner 1187 entstandenen Summa dictaminum und den beiden Versionen der Briefsammlung, der Parva compilatio und der Maior compilatio , von denen zehn Handschriften kurz beschrieben werden. In diesen fügten die Kopisten des 13. Jhs. nicht selten die Initiale P(hilippus) beim Namen des Absenders ein oder stellten durch eine Rubrik den Zusammenhang mit Philipp II. August her. Aus dem Boncompagnus des Buoncompagno da Signa stammt ein einziger Text; aus Formularsammlungen der Schule von Orléans, für die vier Handschrift herangezogen wurden, stammt der zweitgrößte Anteil; die Rosa novella super arte dictaminis des Petrus de Boateriis und die Formularsammlung aus Saint-Omer steuerten etwa zehn Texte bei. Über neunzig sind nur einfach, die anderen sind bis zu sechsfach überliefert. Da keiner der Briefe ein Datum bietet und nur einige wenige wegen des Inhaltes zeitlich näher eingegrenzt werden können, verbot sich eine chronologische Anordnung. Nortier gliederte sie hierarchisch nach dem Rang der Empfänger. Aus den genannten Gründen war die Herstellung eines kritischen Textes illusorisch, zumal das Verhältnis der Handschriften zueinander ungeklärt ist. Nortier wählte als Grundlage der Edition deshalb jenen Textzeugen aus, der ihm sprachlich am verlässlichsten schien und notierte einige Varianten aus anderen Handschriften. Die wichtigsten Adressaten sind: Papst oder dessen Legat, Kaiser, Könige, Herzöge, Grafen, Bischöfe, Äbte, andere kirchliche Würdenträger, königliche Beamte, niedrigere Adelige und Bürger. Die letzte Gruppe, mit Chartes, diplômes, édits überschrieben, erinnert vor allem durch ihren feierlichen Ton irgendwie an diese Typen der königlichen Urkunden, ohne freilich aus der Kanzlei zu stammen.

    Dementsprechend ist der Quellenwert der zumeist weniger als zehn Druckzeilen umfassenden Briefe bescheiden und nur bei jenen, die an hochgestellte Persönlichkeiten gerichtet sind, kann Nortier – oft im Gefolge von Cartellieri – mitunter einen Zusammenhang mit anderweitig belegten Ereignissen plausibel machen. Während die editorische Leistung Nortiers beim vierten und fünften Band der Urkunden Philipps II. August als Glanzstück bezeichnet werden muss, kann man bei diesem sechsten Band kritische Bemerkungen nicht unterdrücken. Emendationen der inhaltlich und sprachlich wenig qualitätvollen Textvorlagen werden nicht regelmäßig und konsequent durchgeführt. Manchmal entscheidet sich Nortier für den deutlich schlechteren Text als Vorlage (z.B. Nr. *51,*55). Die nicht immer nachvollziehbare Interpunktion erschwert öfters das Verständnis des Textes, Lesefehler oder übersehene Emendationen kommen nicht selten vor. Dazu Beispiele aus den ersten 55 Nummern: S. 19 Zl. 20: firmiter data fides et caucio sacramenti ] wohl firmiter data fide et caucione sacramenti; 20 Zl. 25: perturbare ] perturbari ; 25 Zl. 4: erectis ] eiectis ; 25 Zl. 26: elegationem ] legationem ; 25 Zl. 29: Con regimen Francorum propter subsidiam ] Cum regnum Francorum propter subsidium ; 28 Zl. 18: Foderico ] Federico ; 46 Zl. 21: si propter presumptiones ejus audaciam tale quid facere debuisti ist unverständlich; 46 Zl. 22: indilate ] indilatate ; 60 Zl. 8: justius ] injustius , sonst ergibt der Satz keinen Sinn; 63 Zl. 16: benignus ] benigne ; 73 Zl. 17: dubio ] dubito ; 75 Zl. 18: promoveri. Rogamus ] promoveri, rogamus ; 77 Zl. 11, 12, 13: jeweils nos ] vos ; 78 Zl. 11: dubio ] dubito ; 79 Zl. 10: commendabat ] commendabant ; 81 Zl. 5: possideant ] possidebant ; 81 Zl. 10: judicali ] judiciali ; 82 Zl. 10: judebimus ] judiciebimus. Dass es keinen roi d’Autriche gibt (S. 12), möge man dem österreichischen Rezensenten als Beckmesserei nachsehen. Ein Register der in den Analysen und im Kommentar vorkommenden Orts- und Personennamen und ein Incipit-Verzeichnis schließen diesen Band ab. Zwei Appendices handeln von Hinweisen der Artes dictaminis zur Abfassung von Briefen und besonders von Briefen der französischen Könige und von Kanzleibehelfen der königlichen Kanzlei im 12. und 13. Jh.

    Bei der abschließenden Planung der monumentalen Edition wäre wohl zu überlegen gewesen, ob dem Benützer mit der Einleitung über die Kanzlei und das Urkundenwesen Philipps II. August und vor allem mit dem Register, das Tausende von Orts- und Personennamen identifizieren müsste, nicht mehr gedient gewesen wäre als mit einer Edition von Musterbriefen, über deren Wert sich schon unsere Vorgänger im 19. Jh. nicht im Klaren waren. Der Wunsch, dass dem 1923 geborenen Michel Nortier die Energie geschenkt sein möge, neben der Edition der Urkunden Ludwigs VII. auch dieses Werk zu Ende zu führen, wird sich leider nicht erfüllen: Michel Nortier starb Ende 2007.

    1 Zur Geschichte des Unternehmens vgl. das Vorwort zur Edition des Recueil des actes de Robert I er et de Raoul, rois de France <922–936> . Ed. Jean Dufour. Paris 1978. (Chartes et diplômes relatifs à l’histoire de France), durch Robert-Henri Bautier (S. I–XIII), und im breiteren Rahmen französischer Urkundeneditionen Olivier Guyotjeannin, Éditions diplomatiques et recherche historique: quelques remarques sur le cas français (XIX e –XX e siècles), in: Vom Nutzen des Edierens. Akten des internationales Kongresses zum 150-jährigen Bestehen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Wien, 3.–5. Juni 2004, hg. v. Brigitte Merta u. a. (MIÖG, Erg.-Bd. 47). Wien 2005, S. 303–312. – Michel Nortier schreibt an mehreren Stellen, dass er auch die Edition der Urkunden Ludwigs VII. übernommen hat und dass der erste Band weit fortgeschritten sei und das Manuskript 2005 abgeschlossen werden könne.

    2 Übersehen wurde die ausführliche Analyse von Hans Eberhard Mayer, Die Kanzlei der lateinischen Könige von Jerusalem, Bd. 2 (MGH. Schriften 40, 2). Hannover 1996, S. 442ff., 474-491, u. ö.

    3 Michel Nortier, Les actes de Philippe Auguste: Notes critiques sur les sources diplomatiques du règne, in: La France de Philippe Auguste. Le temps des mutations. Actes du colloque international, Paris, 29 septembre – 4 octobre 1980, ed. Robert-Henri Bautier (Colloques internationaux du CNRS 602). Paris 1982, S. 429-453; Françoise Gasparri, L’écriture des actes de Louis VI, Louis VII et Philippe Auguste. Paris 1973.

    4 Alexander Cartellieri, Philipp II. August, König von Frankreich, 4 Bde., Leipzig 1899-1922, bes. in Bd. 1, Beil., S. 87-105; Bd. 2, S. 325-327.

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    PSJ Metadata
    Werner Maleczek
    M. Nortier: Recueil des actes de Philippe Auguste, roi de France (Werner Maleczek)
    CC-BY-NC-ND 3.0
    Hohes Mittelalter (1050-1350)
    Frankreich und Monaco
    Geschlechtergeschichte, Hilfsmittel für die Geschichtswiss. (Bibliographien, Archivhilfsmittel, Karten, Stammtafeln, prosopographische Listen etc.), Historische Hilfswissenschaften
    6. - 12. Jh.
    4018145-5 4031516-2 4135952-5
    Frankreich (4018145-5), König (4031516-2), Quelle (4135952-5)
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    M. Nortier: Recueil des actes de Philippe Auguste, roi de France (Werner Maleczek)
    In: Francia-Recensio 2008/4 | Mittelalter – Moyen Âge (500–1500)
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    Veröffentlicht am: 26.10.2008 23:00
    Zugriff vom: 22.01.2020 18:22
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