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    Einführung: Die Welt im Klimawandel. Strategien zum Klimaschutz und ihre Grenzen

    Geisteswissenschaft im Dialog - Die Welt im Klimawandel. Strategien zum Klimaschutz und ihre Grenzen

    Einführung: Die Welt im Klimawandel

    Strategien zum Klimaschutz und ihre Grenzen


    Der Klimawandel hat in den letzten Jahrzehnten ein spürbares und folgenreiches Ausmaß erreicht: Wasserknappheit in einigen Regionen, Starkregen im Winter, weitreichende Veränderungen in den Weltmeeren oder die Bedrohung von Küstenregionen durch einen steigenden Meeresspiegel. Die Auswirkungen des Klimawandels sind vielfältig und in ihrem vollen Ausmaß schwer einschätzbar.

    Dabei wird ein Großteil des durch den Menschen mit fossilen Energieträgern produzierten Kohlendioxids derzeit noch von den Weltmeeren aufgenommen. „Ungefähr die Hälfte der vom Menschen produzierten Treibhausgase speichern heute die Ozeane“, so Martin Visbeck, Sprecher des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“. Mit der damit verbundenen Erwärmung sinkt jedoch die Aufnahmekapazität des Wassers für weiteres Kohlendioxid.

    Ganz egal auf welche Seite der naturwissenschaftlichen Befunde und Prognosen man sich schlägt: Der Klimawandel und seine Folgen müssen heute, mit Wirkung für morgen, bearbeitet werden. Es sind in erster Linie die Politik und die politischen Systeme, von denen die Menschen erwarten, dass sie diese Herausforderung bewältigen. Voraussetzungen sind wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und Empfehlungen. Trotz vorliegender Studien zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels sind die politischen Anstrengungen im Verhältnis zu den bisher erreichten Zielen enorm. In einem langwierigen politischen Prozess sind inzwischen konkrete Ziele für den Klimaschutz auf den Weg gebracht worden. Die Meinungen gehen jedoch auseinander, ob und in welcher Form die Folgen des Klimawandels zu bewältigen sind.

    Sind unsere Strategien erfolgreich? Setzen wir wirklich die richtigen Maßnahmen für globale wie regionale Probleme ein? Worin liegen die Grenzen der politischen Steuerung? Wie ist der Mensch in der Vergangenheit mit Umweltveränderungen umgegangen?



    Ein Podiumsgespräch mit:

    Prof. Dr. Jost Heintzenberg
    Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
    Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
    zu Person & Statement

    Prof. Dr. Bernd Herrmann
    Georg-August-Universität Göttingen
    zu Person & Statement

    Prof. Dr. Katrin Rehdanz
    Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    zu Person & Statement

    Prof. Dr. Martin Visbeck
    Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) an der Universität Kiel
    Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“
    zu Person & Statement

    Moderator: Dr. Nicole Ruchlak
    Bayerischer Rundfunk

    Die Diskussion als MP3

    PSJ Metadata
    Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
    Einführung: Die Welt im Klimawandel
    Strategien zum Klimaschutz und ihre Grenzen
    CC-BY-NC-ND 3.0
    Neuere Zeitgeschichte (1945-heute)
    Deutschland / Mitteleuropa allgemein
    Sozial- und Kulturgeschichte
    21. Jh.
    4011882-4 4164199-1 4304982-5
    2000-2010
    Deutschland (4011882-4), Klimaänderung (4164199-1), Umweltveränderung (4304982-5)
    PDF document einfuehrung.doc.pdf — PDF document, 178 KB
    Einführung: Die Welt im Klimawandel. Strategien zum Klimaschutz und ihre Grenzen
    In: Die Welt im Klimawandel. Strategien zum Klimaschutz und ihre Grenzen (Geisteswissenschaft im Dialog, 26.08.2010, Deutsches Museum, München - Zentrum Neue Technologien)
    URL: https://prae.perspectivia.net/publikationen/gid/2010-08-28/einfuehrung
    Veröffentlicht am: 07.12.2010 15:45
    Zugriff vom: 16.07.2020 06:52
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