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P. Urbańczyk: Markt, Macht oder Magie?

Lelewel-Gespräche 5/2012

Przemysław Urbańczyk

Markt, Macht oder Magie?

Warum hat man im frühen Mittelalter Silber deponiert? 1

Aus dem Polnischen ü bersetzt von Dariusz Adamczyk



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In der polnischen Diskussion über Interpretationen der sog enannten "Silberschätze" ist ein nur schwer überwindbarer Meinungswiderspruch zu erkennen. Die Numismatiker, vom Universalismus des ökonomischen Rationalismus ausgehend, projizieren das moderne "europäische" Wertemodell mit einer "marktorientierten" Einstellung, die den Erfolg oft mit der Anzahl angehäufter Güter misst, in die Vergangenheit zurück. 2

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In den vormodernen Gesellschaften hingegen lassen sich die praktische und die symbolische Sphäre kaum voneinander trennen. Sie kennzeichnen sich durch eine synkretische, magisch-rituelle Wahrnehmung der Welt. Man kann aus ihr nicht einen beliebigen Lebensbereich einfach ausschneiden (z.B. die Ökonomie). So ein Reduktionismus vereinfacht die Analyse, erschwert zugleich das Verständnis der gesellschaftlich-kulturellen Realität, die wir untersuchen.

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Jede Transaktion und jeder Gegenstand, der seinen Besitzer wechselte, hatte außer der ökonomischen Funktion auch den symbolischen Wert. Über eine ökonomische oder eine symbolische Funktion des Gegenstandes entschied immer der gesellschaftliche Kontext, der durch eine Interaktion der Teilnehmer in der jeweiligen Situation definiert wurde.

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So heben manche Archäologen, die in den frühmittelalterlichen Gesellschaften die "irrationalen" Verhaltensweisen betonen, die Notwendigkeit einer Berücksichtigung der bis heute typischen Neigung vieler Menschen zur magischen Wahrnehmung der Welt hervor.

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Die Chronologie und Geografie der hier zu behandeln den Hack-Silberschätze deuten darauf hin, dass bei ihrer Auslegung die nordeuropäischen Eigenheiten der sich in den fortgeschrittenen vorstaatlichen Strukturen (den so genannten Häuptlingssystemen) befindlichen Gesellschaften bzw. der am Anfang stehenden stabilen Territorialstaaten berücksichtigt werden müssen.

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Die Kenntnis der historischen Kontexte, die uns vor allem in den Sagas begegnen und mit der Methodik der historisch-anthropologischen Konzepte ergänzt werden können, ermöglicht eine Beschreibung der gesellschaftlich-ökonomischen Realität, in der die Deponierung des Silberschrotts erfolgte.

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Seit Karl Polanyi lenkt man mehr Aufmerksamkeit auf die Schlüsselrolle der politischen Kontrolle über die wichtigsten Ressourcen – materielle, menschliche und symbolische, wohingegen die Betonung einer Dominanz der ökonomischen Sphäre abnimmt. In den entwickelten Häuptlingssystemen wurde die Konkurrenz zwischen den Führungspersonen mithilfe von Waffen oder Baumaßnahmen (z.B. Errichtung großer Kurgane oder Burgwälle) wie durch Silber oder Instrumente aus dem Bereich der Symbolik entschieden.

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Systeme mit einer stark politisierten Ökonomie kann man nicht ausschließlich durch Marktmechanismen analysieren, denn die ökonomische Rationalität war für die vorstaatlichen, also "vormarktorientierten" Gesellschaften nicht prägend. Das betraf auch den Umlauf von Edelmetallgegenständen, deren Wert nicht nur vom Silbergewicht und -gehalt abhing, sondern auch von der Art, Qualität und sogar den symbolischen (und ja magischen) Eigenschaften, die konkreten Artefakte n (je nachdem wer sie früher besessen hatte und wie sie verwendet worden waren) zugeschrieben wurden. Selbstverständlich gab es auch Handelstransaktionen, die von Kaufleuten oder von Edelmetall en verarbeitenden Goldschmieden durchgeführt wurden, die die Tauschunterschiede verschiedener Waren auf verschiedenen Märkten nutzten. Sie besaßen aber keine ökonomische Bedeutung für die Mehrheit der "barbarischen" Gesellschaften.

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Die Zirkulation von Edelmetallen (und de r aus ihnen angefertigten Gegenstände), die bei Handelstransaktionen und Festen getauscht bzw. direkt verteilt wurden, diente der Bestimmung der Machtverhältnisse. Die Großzügigkeit des Häuptlings war entscheidend im Kampf um die Aufrechterhaltung seiner dominanten Gesellschaftsstellung, die nicht von der Größe des angehäuften Vermögens abhing, sondern – im Gegenteil – von der Fähigkeit einer "Investierung" in seine Anhänger. Die ständige Zirkulation von attraktiven Gegenständen stellte somit ein wichtiges Element der Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung und gegenseitige r Kontakte dar.

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Ich bin also der Meinung, dass man bei einer Untersuchung zur politischen Ökonomie der Häuptlingssysteme, die nicht über Marktmechanismen, sondern die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung gesteuert wurden, die ökonomische Sphäre nur schwerlich von der symbolisch-magischen unterscheiden kann. Den Tauschwert einzelner Waren und Dienstleistungen regelte man lokal und ohne die Notwendigkeit auf ein objektives Maß in Form von Geld (monetärer oder vormonetärer Natur) zurückzugreifen. Unter den Numismatikern hingegen herrscht nahezu die Einigkeit vor, dass "…das Edelmetall vor allem auf dem Handelswege einströmte und danach als Geld in der inneren Zirkulation verwendet wurde." 3

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Ein anderes Thema stellt die Funktion einer besonderen Form von Silber, also Münzen (sowohl arabischer als auch westeuropäischer Herkunft), dar, die im Ostseeraum in ihrer ursprünglichen Gestalt umliefen. In einer tiefergehenden Analyse sollte man darüber nachdenken, ob in den Augen der Ostseevölker das gemünzte Geld eine andere Qualität aufwies als das nichtmonetäre Geld – sowohl aus Metall (Schmuck und Hacksilber) als auch nichtmonetärer Natur ("Ersatzgeld" 4 sowie Sklaven, Tiere, Agrarprodukte usw.). Im Falle von Münzen wären die symbolisch-magischen Eigenschaften der standardisierten, mit Inschriften und Bildern versehenen Silberstücke zu berücksichtigen.

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Ein Problem an sich ist das Phänomen der Silberdeponierung, das die Numismatiker am liebsten mit Hinweisen auf die ökonomische Sphäre erklären. Im Extremfall wird angenommen, dass "… dies die Existenz eines den Bedarf übersteigenden Angebots an Silbergeld suggeriert." 5 Oder: "Die Mehrheit der Bauernfamilien verfügte über so viel Silber, dass sie es zu vergraben vermochten." 6

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Die verdeckte Annahme stellt hier der Glaube dar, dass alle "Schätze" potenziell wieder gehoben wer d en sollten, und nur ein Zufall (z.B. der Tod des Besitzers oder ein Krieg) dies verhinderte. Und auch hier "fühlt" man, dass heute wie genau vor 1000 Jahren kein nüchtern denkender Mensch das angehäufte Vermögen freiwillig loswurde, denn es "gab" immer ein Stärkegefühl und die Sicherheit für die Zukunft. Aus diesem Grund beschränken sich die Untersuchungen des Silberschrotts auf seine praktisch-wirtschaftlichen Funktionen, die durch Begriffe wie "Angebot", "Nachfrage", "Rohstoffqualität", "Produktionszyklus" usw. beschrieben werden.

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Die sich wiederholenden Argumente der Anhänger eines ökonomischen Rationalismus, die die Dominanz des "Gewinnstrebens" in den frühmittelalterlichen Gesellschaften anerkennen, trivialisieren den kulturellen Reichtum der damaligen Welt, dessen wichtige r Bestandteil aus der Sicht der modernen Marktwirtschaft nichttypische bzw. irrationale Verhaltensweisen darstellte. Versuchen wir eine alternative These zu überlegen: Dass viele oder die Mehrheit dieser "Schätze" deponiert wurde, ohne die Absicht, sie wieder zu heben. Dies lässt sich in Bezug auf die gesellschaftlich-wirtschaftlichen Systeme begründen, in denen das in der elitären Sphäre zirkulierende Silber der Bestimmung der Machtverhältnisse diente und eine politische, vor allem symbolische Macht besaß, nicht eine kommerzielle.

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Das Ende der "Silberschätze" bedeutete nicht nur einen Übergang hin zu einer nächsten Entwicklungsphase des Geldmarktes, sondern in erster Linie den Zerfall der alten Gesellschaftsstrukturen und des mit ihnen verbundenen Wertesystems. Die Kontrolle des Silberumlaufs durch lokale Eliten verlor erst infolge der massiven Münztätigkeit eines zentralen Herrschaftszentrums an Bedeutung. Silber hat dann aufgehört, die Rolle eines Regulators der gesellschaftlichen Ordnung zu spielen, und wurde ein Mittel der Konsumption, Thesaurierung und der Entrichtung von Abgaben an den Herrscher.

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Befassen wir uns nun mit der Fragmentierung/Entwertung von Silber. Eine große Anzahl der Silberschrottfunde in dem analysierten Raum zeigt, dass wir es mit einem gesellschaftlich wichtigen Phänomen zu tun haben. Traditionell wird die Zerteilung von Silber als Beweis für die "Kommerzialisierung" der Wirtschaft betrachtet, was die Existenz eines Tauschssystems voraussetzt, das auf der Wertschätzung von Waren und Dienstleistungen mithilfe von objektivierten, in Silber gerechneten Einheiten beruht. Die Fragmentierung von Silber soll demnach ein materieller Beweis für das Funktionieren eines Marktes sein, auf dem Silber die Funktion kleiner Geldeinheiten erfüllte. Die einfache Logik soll indizieren, dass je stärker Silber zerhackt wurde, desto mehr wert war es in einer Region. Denn "… um ' kleine ' Zahlungen zu tätigen, bedürfte es der leichteren Silberstücke." 7

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Man sollte jedoch beachten, dass die Einführung des importierten Edelmetalls in den lokalen Umlauf nicht direkt war und einer starken Selektion unterlag. In der ursprünglichen Gestalt blieb nur ein Teil der Münzen, der Rest wurde in Barren und Schmuck umgeschmolzen, die den lokalen Bedürfnissen entsprachen. Die hunderten Tonnen (!) von Schmuck, Kirchengut und Münzen, die in beinahe ganz Europa erbeutet, gekauft oder erpresst wurden, hat man umgearbeitet, um sie an den lokalen Bedarf "anzupassen", also ihnen eine gesellschaftlich akzeptierte Form zu geben. 8

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Erst kulturell so "gezähmtes" Silber zerteilte man in kleinere Stücke. Diese aus der rein marktorientierten Sichtweise sinnlose Anstrengung zeigt deutlich, dass die Fragmentierung von Silber allein durch ökonomische Funktionen nicht erklärt werden kann. Wenn man die Zirkulation und die Entfernung von Edelmetallen aus dem Umlauf in vormodernen Gesellschaften analysiert, sollte man folglich die bedeutende Rolle der rituell-magischen Verhaltensweisen berücksichtigen, die einen immanenten Teil der "Zähmung" der Welt wie der Sicherheitsgewährleistung in Kontakten mit "Fremden" bildeten.

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Forscher, die Hacksilber untersuchen, sind von sehr kleinen Fragmenten (im Gewicht von weniger als 0,11 g) fasziniert, die ein Indikator für den hohen Wert des Edelmetalls auf dem regionalen Markt sein sollen. Es fällt auf, dass in den entsprechenden Publikationen Diagramme erstellt werden, die die quantitative Dominanz von kleinsten Fragmenten abbilden. Ihr großer Anteil an der Gesamtfundzahl in einem Gebiet solle auf eine größere Kommerzialisierung der lokalen Gesellschaften hindeuten.

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Eine superpräzise Betrachtung von Hacksilber hätte hingegen ökonomische Begründung nur im Falle einer Existenz von genauso präzisen und allgemein akzeptierten, genormten Waagen, die bei jeder Transaktion dem Abwiegen dienten. Die Suche nach solchen Gewichtssystemen in der Masse der Silbergegenstände hat keine Ergebnisse gezeitigt, wie das Buch von Birgitta Hårdh 9 unter Beweis stellt. Selbst einfache Armringe, dank Analogien zu Schottland als "Ringgeld" genannt, zeigen keine Gewichtsstandardisierung.

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In dieser Situation verwundert nicht, dass die in Polen gefundenen Gewichtssätze keine Regelmäßigkeit aufweisen. Trotz der Bemühungen vieler Forscher lässt sich heute konstatieren: "Leider kann man die Systeme der mittelalterlichen Gewichtssätze mit den noch zahlreicheren Waagensystemen nicht gänzlich in Verbindung bringen, denn die letzterwähnten sind nur schwach untersucht." 10 Bereits vor langer Zeit stellte Ryszard Kiersnowski mit recht fest: "Der Begriff der Gewichtseinheit allein ist nicht … eindeutig im frühen Mittelalter." 11 "Kleine Einheiten, die vor allem im inneren Austausch verwendet wurden, reproduzierten die damals gängige Silbermünze, zuerst den arabischen Dirhem, dann den europäischen Denar." 12

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Die Ursachen der frühmittelalterlichen Fragmentierung von Silber im Ostseeraum sollte n nicht in Marktmechanismen gesucht werden, sondern in der bewussten Zerstörung des lokal erkennbaren, formell-symbolischen Wertes von Edelmetallgegenständen. Es ging nicht um eine präzise Bestimmung der Zahlungseinheit bei kleinen Handelstransaktionen, sondern um die Zerstörung der Form, die in eine andere verwandelt werden konnte, in der dann das Edelmetall in der politische n Zirkulationssphäre über den Tausch von Gaben – nicht Waren – funktionieren konnte. Heutzutage fällt es uns schwer, dies zu verstehen, denn unsere "Marktmentalität" entspricht nicht der Realität der Welt, in der andere Regeln als ökonomische vorherrschten. Wir können uns nur auf theoretische Argumente beziehen, die uns erlauben, einige Interpretationen zu formulieren und die vielleicht die Denkweisen der Menschen der Wikingerzeit widerspiegeln: manifeste Leichtfertigung; Entwertung oder gar Zerstörung von Gegenständen, de n en die jeweilige Gesellschaft einen großen Wert beimaß; Fragmentierung von Silber als eine n Vorgang, der zur Verteilung führte; die Zerstörung der symbolisch-magischen Kraft bestimmter Gegenstände (zu diesem Zweck wurden verschiedene Rituale durchgeführt, die ursprünglich ganz praktische Funktionen haben konnten, die sie aber im Laufe der Zeit einbüßten).


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Zusammenfassend möchte ich nochmals meine Zweifel bezüglich der rein ökonomischen Interpretationen der oben beschriebenen Phänomene im Ostseeraum, der frühmittelalterlichen Thesaurierung und Entwertung betonen. Denn diese Thesen stützen sich auf die Annahme der absoluten Dominanz der ökonomischen Sphäre in den vorstaatlichen Gesellschaften und auf eine aus der Praxis der modernen "Marktgesellschaft" resultierende Überzeugung vom Universalismus gewinnorientierter Verhaltensweisen von Menschen. Das ist eine a-historische Herangehensweise, die die unglaublich wichtige symbolisch-magische Sphäre ausblendet. Ohne deren Berücksichtigung werden wir viele archäologisch fassbare Phänomene nicht verstehen können.

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Selbstverständlich heißt das nicht, dass man nun die auf dem ökonomischen Rationalismus beruhenden Annahmen durch jene der außerökonomischen Verhaltensweisen ersetzen soll. Homo symbolicus und homo oeconomicus stellten zwei komplementäre Seiten der menschlichen Mentalität im frühen Mittelalter und allen anderen Epochen dar. Je weiter wir in die Vergangenheit zurückgehen, desto schwieriger wird es, sie zu trennen; desto trügerischer werden universelle und eindeutige Erklärungsansätze. Trügerisch wäre die Überzeugung, dass "… sowohl die Skandinavier als auch die Slawen, Ostseefinnen und Balten sich im Hinblick auf die Gesellschaftsnormen von ihren Vorfahren wie Nachfahren grundsätzlich kaum unterschieden." 13

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Die sich wiederholenden Versuche einer Erfassung der im vormodernen Bau, Schmiedehandwerk oder Warenaustauschsystem geltenden Maßstäbe gehören zu den Aktivitäten, die eine größere "Wissenschaftlichkeit" wie die Möglichkeiten, einheitliche Schlussfolgerungen zu ziehen, nur vortäuschen. Das erlaubt, die Unterschiede zu verdecken, die den auf dem praktischen Rationalismus beruhenden modernen europäischen Geist von der nur schwer zu verstehenden, symbolisch-magischen Mentalität der im frühen Mittelalter lebenden Menschen trennt.



Autor:

Przemysław Urbańczyk

Institute of Archaeology and Ethnology
Polish Academy of Sciences
uprzemek@iaepan.edu.pl

1 Das ist eine Zusammenfassung der von mir im folgenden Aufsatz aufgestellten Thesen: Przemysław Urbańczyk , The Polish discussion on mediewal deposits of hack-silver, in: S. Brather, D. Guenich, C. Huth (Hg.) , Historia archaeologica, Berlin-New York 2009, S. 501-523.

2 Diese in der polnischen Historiografie vorherrschende Auffassung ruft sofort ökonomische Assoziationen hervor.

3 Stanisław Suchodolski , Kultowa czy ekonomiczna geneza skarbów epoki wikingów? In: Biuletyn Numizmatyczny 3 (331), 2003, S. 185-196, S. 186.

4 J. Adamczyk , Płacidła w Europie Środkowej i Wschodniej w średniowieczu, Warszawa 2002.

5 J. Adamczyk , Płacidła (wie Anm. 4) , S. 114.

6 H. Steuer , Gewichtsgeldwirtschaft im frühgeschichtlichen Europa – Feinwaagen und Gewichte als Quelle zur Währungsgeschichte, in: K. Düwel (Hg.) , Untersuchungen zu Handel und Verkehr der vor- und frühgeschichtlichen Zeit in Mittel- und Nordeuropa, Bd. 4, Göttingen1987, S. 405-527, hier S. 473.

7 M. Bogucki , Dlaczego we wczesnym średniowieczu powstawały skarby złomu srebrnego?

Uwagi na marginesie prac Jacka Kowalewskiego i Przemysława Urbańczyka, in: "Wiadomości Numiznatyczne" , Bd. 48, 2004, S. 49-76.

8 Allein die Anzahl der samanidischen Dirheme, die im 10. Jahrhundert nach Nord- und Mitteleuropa eingeströmt waren, schätzt T. S. Noonan auf 50-100 Mio. Exemplare. Das würde etwa 150-300 t Silber entsprechen. Thomas S. Noonan: Dirham Exports to the Baltic in the Viking Age: Some Preliminary Observations, in: Kenneth Jonsson, Brita Malmer (Hg.): Sigtuna Papers. Proceedings of the Sigtuna Symposium on Viking-Age Coinage 1-4 June 1989, Commentationes de nummis sæculorum IX-XI in: Suecia repertis Nova Series 6, Stockholm u. a. 1990, S. 251-257, S. 256; S. Brather: Frühmittelalterliche Dirham-Schatzfunde in Europa. Probleme ihrer wirtschaftsgeschichtlichen Interpretation aus archäologischer Perspektive, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 23/24, 1995/1996 (1997), S. 73-153, hier S. 116.

9 Birgitta Hårdh , Silver in the Viking Age. A regional-economic study, Stockholm 1996 .

10 Krzysztof Wachowski , Systemy odważników w Polsce średniowiecznej, in: Marek Dworaczek, Anna B. Kowalska, Sławomir Moździoch, Marian Rębkowski (Hg.), Świat Słowian , wczesnego średniowiecza , Szczecin 2006, S. 359–364, hier S. 359.

11 Ryszard Kiersnowski , Pieniądz kruszcowy w Polsce wczesnośredniowiecznej, Warszawa 1960, S. 363.

12 Ryszard Kiersnowski , Pieniądz kruszcowy (wie Anm. 10), S. 423.

13 Bogucki , Dlaczego (wie Anm. 7).

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Przemysław Urbańczyk
Markt, Macht oder Magie? Warum hat man im frühen Mittelalter Silber deponiert?
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P. Urbańczyk: Markt, Macht oder Magie?
In: Markt, Macht oder Magie. Warum wurde im frühen Mittelalter Silber deponiert? Hrsg. von Dariusz Adamczyk (6. Joachim-Lelewel-Gespräch, 8. November 2011, DHI Warschau) / Rynek, władza lub magia? Dlaczego deponowano srebro we wczesnym średniowieczu? Red. Dariusz Adamczyk (6. Debata Lelewelowska, 8 listopad 2011, NIH w Warszawie)
URL: https://prae.perspectivia.net/publikationen/lelewel-gespraeche/5-2012/urbanczyk_markt-macht-magie
Veröffentlicht am: 10.04.2012 10:00
Zugriff vom: 20.01.2020 15:23